Die postoperative Narbenbildung führt häufig zu unzureichenden ästhetischen Ergebnissen. Der Patient kann das Gefühl haben: OP erfolgreich verlaufen, aber der Anblick ist abstoßend. Ob es sich um verzerrte, verbreiterte oder schmerzende Narben handelt, die nach chirurgischen, gynäkologischen oder von anderen manuellen Fachrichtungen durchgeführten Operationen verblieben sind – es ist in jedem Fall eine Aufgabe für die plastische Chirurgie.

Narbenkorrektur – auf einen Blick

  • Operationszeit: ca. ½ -1 Stunde
  • spezielles Silikonpflaster
  • fallspezifisch Röntgentherapie und Kompressionsverband
  • Anästhesie: örtliche Betäubung oder Narkose
  • Klinikaufenthalt: ambulant oder 1-tägiger Klinikaufenthalt

Nach Operationen bleibt im Idealfall nur eine dünne, linienförmige, perlmuttglänzende Narbe zurück. Die Narbe bleibt einige Zeit aktiv, sie kann in der Heilungsphase Entzündungssymptome zeigen. Dann ist eine  konservative Behandlung ausreichend. Die bereits reifen Narben, die sich im endgültigen Zustand befinden, zeigen in vielen Fällen ein zu beanstandendes ästhetisches Bild. Es kann sich um die Umgebung verzerrende, eingezogene oder verbreiterte (teilweise richtige keloide) Narben handeln. Wenn sie auf die umliegenden Nerven wirken, können sie auch Schmerzen verursachen. Die Narbenkorrektur bedeutet nur teilweise Ausschneiden. In vielen Fällen kann der umliegende Bereich mobilisiert werden, lokal Fett abgesaugt werden; es werden innere Nähte notwendig – zur idealen Wundheilung und so zur idealen Narbenbildung.