Die Fettabsaugung (Liposuktion) ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem wir die Körperkontur, die Körperlinie ändern, indem wir die überschüssigen eingelagerten Fettdepots aus den unterschiedlichen Körperpartien entfernen. (Bauch, Hüfte, Oberschenkel, Knie, Arme, Rücken, Nackenbereich).

Fettabsaugung – auf einen Blick:

  • Operationszeit: ca. 1- 3 Stunden
  • sportliche Aktivitäten vermeiden
  • körperliche, physische Belastung vermeiden
  • Dauer ca. 4 Wochen
  • Tragen einer speziellen Kompressionsbauchbinde 4-6 Wochen
  • Anästhesie: örtliche Betäubung oder Narkose
  • Krankenhausaufenthalt: ambulant oder 1-tägiger Aufenthalt in der Klinik

Fettabsaugung ist kein Ersatz für eine Abmagerungskur, und nicht die geeignete Methode für die Korrektur der Körperkontur. Die Fettabsaugung wird auf die nachhaltige Entfernung solcher lokaler Fettdepots gerichtet, die weder auf Sport noch Diät reagieren.

Wer ist für die Fettabsaugung geeignet?

Fettabsaugung kann das äußere Erscheinungsbild verbessern und das Selbstvertrauen erhöhen. Für die Fettabsaugung eignen sich am besten diejenigen Frauen und Männer, die nicht ausgeprägt übergewichtig sind, aber an bestimmten Körperpartien störende Fettdepots haben. Ein wichtiger Faktor ist die Qualität und Elastizität der Haut, sodass sie sich nach der Entfernung des überflüssigen Fettes zusammenziehen kann und eine glatte Oberfläche und Kontur zurückbleibt.

Bei stark ausgedehnter und erschlaffter Haut (z.B. nach starkem Gewichtsverlust) empfiehlt sich eine straffende OP (Bauchdeckenplastik, Body Lift). Die Fettabsaugung kann nicht die Hautqualität  verändern, verbessern, so ist sie auch nicht zur Behandlung von Cellulitis geeignet.

Beratung zur Fettabsaugung – Wir informieren Sie personenbezogen!

In einem Gespräch werden wir den Eingriff in allen Details besprechen, über Ihre Ideen, Wünsche, auch über eventuelle Bedenken und Zweifel reden. In diesem Zusammenhang  wird eine präzise und genaue Untersuchung der Körperkontur und der Qualität des Gewebes vorgenommen, einschließlich des Anfertigens von Fotos, mit deren Hilfe es dann später möglich ist, die einzelnen Schritte der OP aufzuzeichnen und zu erklären.

Wir besprechen die unterschiedlichen zur Verfügung stehenden operativen Techniken und Verfahren, ergänzend dazu die möglichen Einschränkungen/Grenzen, Risiken und Komplikationen. Es ist möglich, dass Sie sich letztendlich für einen anderen Eingriff entscheiden. Im Bauchbereich sind oft mit einer ergänzenden Bauchdeckenplastik wesentlich schönere und bessere Ergebnisse zu erzielen.

Ablauf der OP

Der Eingriff erfolgt normalerweise unter Narkose, aber gelegentlich kann er mit örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Die Operation dauert ca. 1 bis 3 Stunden, abhängig vom Umfang des Eingriffs. Nach genauer Lokalisierung des zu behandelnden Bereichs wird durch einen 0,5 cm – oder durch mehrere – Einschnitte eine spezielle Lösung infiltriert, injiziert, die sog. Tumeszenzlösung, die bereits das Betäubungsmittel enthält. Durch denselben Einschnitt wird ein Saugkatheter eingeführt, durch den das überschüssige Fett unter Vakuum abgesaugt und entfernt wird. Nach der Operation wird eine spezielle Kompressionshose und ein Mieder angelegt.

Fettabsaugung – die Zeit nach der Operation

Der chirurgische Schnitt wird normalerweise nicht genäht, sondern er schließt sich problemlos spontan. Falls doch erforderlich, wird selbstauflösendes Fadenmaterial eingesetzt. Nach der Operation muss man mit leichten Schmerzen, mit einem brennenden, Spannungsgefühl, Schwellungen, Hämatomen rechnen. Um die Genesung zu fördern, nehmen Sie sich bitte 1 bis 2 Wochen frei, und vermeiden Sie anstrengende körperliche Aktivitäten, Sport. 6 Wochen müssen die Kompressionshose, Mieder konsequent getragen werden, was zur Verringerung von Schwellungen und Schmerzen beiträgt – und bei der Bildung der gewünschten Form hilft.

Erledigungen vor der OP

Der Eingriff erfolgt normalerweise unter Narkose, aber gelegentlich kann er mit örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Die Operation dauert ca.1 bis 3 Stunden, abhängig vom Umfang des Eingriffs. Nach genauer Lokalisierung des zu behandelnden Bereichs wird durch einen 0,5-1 cm(oder durch mehrere) Einschnitt eine spezielle Lösung infiltriert, injiziert, die sog. Tumeszenzlösung, die bereits das Betäubungsmittel enthält. Durch denselben Einschnitt wird ein Saugkatheter eingeführt, durch den das überschüssige Fett unter Vakuum abgesaugt und entfernt wird. Nach der Operation wird eine spezielle Kompressionshose und ein Mieder angelegt.

Mögliche Komplikationen

Es gibt keinen chirurgischen Eingriff ohne Risiko.  Eingriffe ohne Komplikationen können von keinem Arzt garantiert werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und Ihrem Anästhesisten über mögliche anstehende  Probleme.

Bei den Komplikationen sind zu erwähnen: Reaktionen auf örtliche Betäubung und Narkose, Blutungen, Entzündungen, Gefühlsstörungen an der Haut, Unebenheiten der Hautoberfläche, hängende Haut, thromboembolische Komplikationen, Fettembolie. Bei entsprechender Vorbereitung können diese Komplikationen jedoch minimiert oder vollständig vermieden werden.