Die Brustvergrößerung  (Augmentationsplastik) ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem die weibliche Brust durch das Einsetzen eines Implantats vergrößert werden kann. Hierbei  werden nur ISO-zertifizierte, geprüfte, hochwertige Implantate verwendet. (siehe unter unserem Abschnitt “Qualität”).

Brustvergrößerung – auf einen Blick:

  • Operationszeit: ca. 1-1,5 Stunden
  • Operative  Nachsorge, Nachbehandlung:
  • sportliche Aktivitäten vermeiden
  • körperliche Belastung vermeiden
  • Dauer ca. 4 Wochen
  • Tragen eines  speziellen BHs für 4 Wochen
  • Anästhesie: Narkose, gelegentlich örtliche Betäubung
  • Krankenhausaufenthalt: 1 Tag

Das Ziel der Brustvergrößerung kann sein, das Volumen zu vergrößern oder das Hängen und die Erschlaffung zu korrigieren. Wir arbeiten mit runden oder anatomischen (tropfenförmige) Implantaten unterschiedliche Höhe (Projektion)  In Verbindung mit der präoperativen Beratung wählen wir  das für die Brustvergrößerung geeignete Implantat, in Abstimmung mit der Patientin und unter Berücksichtigung der anatomischen Grenzen der Brust bzw. des Drüsengewebes und der Eigenschaften der Haut.

Wer eignet sich für die Brustvergrößerung, für wen die Mamma- Augmentationsplastik?

Eine Brustvergrößerung empfiehlt sich für Frauen, die ihre Körperlinie bzw. –kontur verändern möchten und  ihre Brüste immer als klein empfunden haben. Eine Brustvergrößerungs-OP kann sehr dazu beitragen, das Selbstvertrauen zu steigern. Jene  Frauen werden von Brustvergrößerungs-OP profitieren, deren Brüste ein wenig hängen (s.a. Bruststraffung) oder durch die Schwangerschaft an Größe und Volumen verloren haben. Das Ziel des Eingriffs ist die Gestaltung  einer ästhetischen, natürlichen äußeren Form und der Größe der Brust, die im Einklang mit den Körperproportionen der Patientin ein harmonisches Bild verleiht  – und nicht das Formen von „unnatürlich” wirkenden Brüsten. Das Einsetzen von Brustimplantaten ist auch bei  jenen Frauen sinnvoll, bei denen eine auffällige  Asymmetrie der Brüste angeboren ist oder bei  jenen mit sog. tubulären (röhrenförmigen) Brüsten.

Wir informieren Sie personenbezogen

In einem Gespräch werden wir den Eingriff in allen Details besprechen, über Ihre Ideen, Wünsche, auch über eventuelle Bedenken und Zweifel reden. In diesem Zusammenhang  wird eine präzise und genaue Untersuchung der Brüste vorgenommen, einschließlich der Vorbereitung von Fotos, mit deren Hilfe es dann später möglich ist, die verschiedenen chirurgischen Techniken und Schritte aufzuzeichnen und zu erklären. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen die von uns verwendeten Implantate, beantworten alle diesbezüglichen Fragen, auch die über  möglichen Einschränkungen/Grenzen, Risiken und Komplikationen.

Wir werden versuchen, Ihnen die bestmögliche und optimalste Vorstellung davon zu geben, was Sie von dieser Operation erwarten können. Besonders wichtig ist es, die ideale Größe der Prothese und die für Sie am besten geeignete Schnitttechnik zu finden.

Erledigungen vor der OP

Informieren Sie Ihren Arzt vor der Brustvergrößerung über jede Art von Krankheit (Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen, Diabetes, Lungenerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen). 10 Tage vor der Brustvergrößerung dürfen keine Medikamente, die Aspirin enthalten(eine Sorte Schmerzmittel), eingenommen werden. Wenn Sie unmittelbar vor der Operation an Erkältung oder einer anderen Infektion leiden bzw. Sie zeitgleich Ihre Menstruation haben,  dann muss der Eingriff verschoben werden. Vor der Brustvergrößerung wird eine Mammographie- oder eine Brust-Ultraschalluntersuchung  empfohlen. 6 Stunden vor der Operation dürfen Sie nichts mehr essen und trinken. 3 Wochen vor der Operation und mindestens 2Wochen nach der Operation nicht rauchen!

Vor der der Brustvergrößerung notwendige Untersuchungen: Labordiagnostik (Blutbild, Blutzucker, INR, Ionen, Leber- und Nierenfunktion), Bruströntgen, EKG, Brustkorb -US (oder Mammographie).

Ablauf der Operation

Die Brustvergrößerung erfolgt in Vollnarkose (Allg. Anästhesie) mit einem Krankenhausaufenthalt von einer Nacht. Die Wahl der Stelle für das Einsetzen des Implantats erfolgt auf Ihren Wunsch hin. Der am häufigsten gewählte Schnittpunkt ist an der Unterbrustfalte bzw. am Rand des  Brustwarzenhofs. Nach der Vorbereitung der Implantatstelle, jeweils der individuellen Ausgangssituation entsprechend, wird die Prothese entweder vor dem Brustmuskel – zwischen Muskelmembran und Drüsengewebe – oder unter dem Brustmuskel (mit der sog. Dual-Plane-Technik) platziert. Der Schnittpunkt oder die Position des Implantats wird jedoch durch die Größe und Form des Implantats sowie die Anatomie der Brust bestimmt.

Bei der Brustvergrößerung legen wir großen Wert auf genaue und präzise Schnittführung und Nahttechnik, um die Narben so unauffällig wie möglich zu halten.

Brustimplantate können in verschiedene Gruppen eingeteilt werden. Es gibt Prothesen, die mit Silikongel oder physiologischer Kochsalzlösung gefüllt sind, der Form nach können sie rund oder anatomisch geformt sein, mit einer glatten oder rauen  (texturierten) Oberfläche. Bei der Brustvergrößerung  verwenden wir am häufigsten die Kohäsiv-Gel-Brustimplantate mit einer rauen sog. texturierten  Oberfläche, da man mit diesen eine wesentlich schönere und natürlichere Form erreichen kann. Entgegen der herkömmlichen Meinungen fördert Silikon keine gesundheitsschädigenden autoimmunen  Erkrankungen und ist auch nicht krebserregend.

Die Zeit nach der Operation

Nach der Brustvergrößerung werden in den meisten Fällen 2 Drainagen  angebracht, die die Wundflüssigkeit ableiten und nach 1-2 Tagen entfernt werden. Nach der Brustvergrößerung legen wir einen elastischen Spezial-BH an, den Sie 4 Wochen lang tragen müssen. In den ersten Tagen gibt es natürlich einige unangenehme Spannungen und Schmerzen, denn bis zum vollständigen Abklingen der Schwellung kann es bis zu ein paar Wochen dauern. Das Ziehen der Fäden findet i.A. in der 2. Woche statt. Nehmen Sie sich nach der Brustvergrößerung ca. 1 Woche frei, und begrenzen Sie anstrengende physische Arbeit, körperliche Aktivitäten und Sport. Danach können Sie schrittweise wieder zu Ihrem früheren Lebensstil zurückkehren.

Erwartungen und Ergebnisse

Mit der Brustvergrößerung können ausgezeichnete ästhetische Ergebnisse erreicht werden. Bei den meisten Frauen bedeutet Brustvergrößerung auch eine Erhöhung des Selbstvertrauens und die Akzeptanz des eigenen Körperbildes. Die Ergebnisse der Brustvergrößerung sind in den meisten Fällen dauerhaft, auch wenn die Implantathersteller einen Wechsel aller zehn Jahre empfehlen. Pretty-Woman Swiss verwendet nur hochwertige Implantate der 5. Generation mit lebenslanger Garantie. Die empfohlenen altersbezogenen regelmäßigen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen können auch nach der Brust-OP durchgeführt werden und erhöhen sogar Ihre Sicherheit. In den ersten 6 Monaten nach der Brustvergrößerung können die Narben rötlich, geschwollen sein, aber mit der Zeit verblassen sie werden glatt und schließlich kaum mehr  wahrnehmbar.

Mögliche Komplikationen

Es gibt keinen chirurgischen Eingriff ohne Risiko.  Eingriffe ohne Komplikationen können von keinem Arzt garantiert werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und Ihrem Anästhesisten über mögliche anstehende  Probleme.

Unter den Komplikationen nach der Brustvergrößerung sind zu erwähnen: Reaktionen auf örtliche Betäubung und Vollnarkose, Blutungen, Hämatome, Wundinfektionen, vorübergehende Gefühlsstörungen an Brust und Brustwarze, Probleme beim Stillen, Brustasymmetrie, thromboembolische Komplikationen.

Spätere Komplikationen nach der Brustvergrößerung können sein: Schrumpfen der Implantattasche, das das Zusammendrücken des Implantats verursachen und eine operative Korrektur notwendig machen kann. Aber auch verbreiterte, hypertrophe oder keloide Narben sind möglich. Bei entsprechender Vorbereitung können diese Komplikationen jedoch minimiert oder vollständig vermieden werden.